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Durchfall

Von Durchfall ist dann die Rede, wenn der Stuhlgang öfter als dreimal pro Tag stattfindet. Dann ist auch die Stuhlmenge auch deutlich erhöht und flüssiger. Das bedeutet, dass die Häufigkeit des Stuhlgangs und die Beschaffenheit den Durchfall beschreiben. Diese Definition gilt jedoch nur für Erwachsene. Bei Kindern und besonders bei Säuglingen müssen andere Maßstäbe zur Symptomatik angelegt werden, denn ein Säugling hat erheblich häufiger Stuhlgang als ein Erwachsener. Außerdem ist der Stuhl weich bis flüssig. Bei Kindern gilt daher, dass jedes von der Gewohnheit abweichende Verhalten ein Alarmsignal sein kann. Das kann Unruhe sein, Fieber, aber auch auffällige Schlafstörungen und die Weigerung zur Nahrungsaufnahme.

Verdauungsstörungen bei Erwachsenen

Ein einziger Tag mit Durchfall ist für die wenigsten Betroffenen ein Grund, einen Arzt aufzusuchen. Bei chronischen Verdauungsproblemen ist jedoch eine Klärung nötig. Es kann sich um Unverträglichkeiten handeln, wie auch eine Grunderkrankung vorliegen kann, die einer Behandlung bedarf. An erster Stelle ist der Allgemeinmediziner der richtige Arzt. Bei ihm ist die Terminvergabe für gewöhnlich unkomplizierter als bei einem Facharzt. Bei leichten Fällen kann es auch genügen, sich etwas Ruhe zu gönnen und auf Nahrung zu verzichten. Wichtig ist, ausreichend Wasser zu trinken, da der Wasserverlust oft so groß ist, dass Folgeschäden drohen. In Notfällen, z.B. bei sehr starkem Durchfall mit Schwäche, Ohnmacht oder starken Schmerzen, sollte der Betroffene ein Krankenhaus aufsuchen, ggf. auch den Notarzt alarmieren.